Kunden-LoginHomeKontaktImpressum/Disclaimer

Warum ich die Handpuppe einsetze

Ich habe mehrere Gründe, die Handpuppe »Saitenmupf« im Unterricht einzusetzen:

Die Puppe als Vertrauensperson
Kinder lassen sich sofort auf die interaktive Kommunikation mit der Handpuppe ein. Selbst stille und zurückhaltende Kinder sind in der Lage, mit dem Saitenmupf in einen Dialog einzutreten. Ein Beispiel: Wenn ich Kinder bitte, allein vorzuspielen (und zu singen), sind einige Kinder kaum bereit, dies vor der Gruppe zu tun. Spricht der Saitenmupf diese Bitte aus, wird sie in der Regel sofort und gern erfüllt. Der Saitenmupf ist eben keine Lehrkraft, sondern ein Verbündeter.

Der Saitenmupf als Hilfe im Gesang
Für mich stellt es eine große Schwierigkeite dar, mit den Kindern in ihrer Stimmlage zu singen. Insbesondere dann, wenn ich schon seit einigen Stunden unterrichte. Oft hört sich meine Männerstimme dann leicht »quietschig« an. Das Ergebnis: die Gefahr besteht, dass auch die Kinder mit Quietschestimme singen. Singe ich nicht in der Lage der Kinder, besteht die Gefahr, dass sie anfangen zu »brummen«.
Der Saitenmupf darf ruhig mit einer leicht verstellten Stimme (in der Lage der Kinder!) singen. Die Kinder ahmen dieses nicht nach. Aber es ist für sie eine große Hilfe, in ihrer Lage zu singen. Und für mich auch ...

Der Saitenmupf als Pausenclown?
Ja und nein. Aber nie zum Selbstzweck. Allerdings ist es oftmals so, dass die Kinder Schwierigkeiten haben, sich 30 oder 45 Minuten lang auf das gemeinsame Musizieren zu konzentrieren.
Kommt der Saitenmupf zum Einsatz, werden sie zwar kurzfristig abgelenkt, aber mit Hilfe der Handpuppe lenke ich ihre Aufmerksamkeit in spielerischer Art und Weise sofort wieder aufs Musizieren.
Beispiel: Wenn der Saitenmupf den Takt angeben will und sich ständig verzählt, dauert es nicht lange, bis die Kinder ihn verbessern. Auf diese Art konzentrieren sie sich auf den Einsatz und lernen gleichzeitig, wie ein Takt funktioniert. Denn schließlich erkläre ich dem »Mupf« was er falsch macht. Und wie’s richtig geht.

Handpuppen sind anerkannt
In vielen Bereichen (beispielsweise im therapeutischen Lernen oder im fremdsprachlichen Unterricht) ist der Einsatz von Handpuppen anerkanntes pädagogisches Mittel. Den Saitenmupf für meine Zwecke zu entwickeln und einzusetzen, ist das Ergebnis intensiven und langen Nachdenkens.
Das gilt auch für die Gestalt: der Saitenmupf ist eindeutig ein Tier – aber kein bekanntes. Also kann er eine eigene Identität entwickeln und die Kinder schreiben ihm keinerlei (bekannte) Eigenarten eines Tieres zu.
Seine Zunge (ein eingeklebtes Plektrum) gibt ihm sogar die Möglichkeit, mit mir gemeinsam zu musizieren: »er« schlägt die Saiten an, ich muss greifen.

Detailaufnahme Saitenmupf
Detailaufnahme Saitenmupf

Besondere Details am Saitenmupf: das Plektrum verleiht die Möglichkeit, Akkorde anzuschlagen, die »Haarkrone« aus Gitarrensaiten gibt immer wieder die Möglichkeit aufs Thema Saiten zu sprechen zu kommen: von Stimmung bis Pflege (siehe Mupfgeschichten).

Die Dachmarke der Unternehmen und Dienstleister im Landkreis Hameln-Pyrmont
[Home] [Unterricht] [Eigenes] [Impressum] [Kontakt]